Abnehmen durch Fasten

Fasten ist wohl eine der extremsten Diäten die man machen kann. Im Grunde heißt das: Einfach gar keine feste Nahrung mehr zu sich nehmen, sehr viel trinken. Dadurch wird im Körper ein riesengroßer Kaloriendefizit hervorgerufen. Doch macht das Sinn oder ist das gesundheitsgefährlich? Kann man druch Fasten wirklich vernünftig abnehmen? Und wenn ja wie funktioniert Fasten genau?

In dem folgenden Artikel erklären wir euch, wie man als Sportmuffel das Fasten schlau in seine Diät einbauen und davon profitieren kann, um seine Abnehmerfolge zu maximieren.

Fasten als Diätform

abnehmen mit fastenEigentlich hört es sich ganz logisch an. Je weniger man isst, also je weniger Energie man aufnimmt, desto mehr nimmt man ab. Nach dieser Logik müsste Fasten, also der komplette Verzicht auf Nahrung, eigentlich die beste Abnehmmethode überhaupt sein. Dem ist allerdings nicht so. Es gibt drei große Probleme die dem einen Strich durch die Rechnung machen.

Problem Nr. 1: Kalorienbedarf passt sich an

Wenn der Körper merkt, dass der er zu wenig Energie über die Nahrung zugeführt bekommt, schaltet der Körper auf Sparflamme. Das bedeutet, dass der Kalorienverbrauch der niedrigen Zufuhr angepasst wird. Der Körper reguliert seinen Energiebedarf nach unten und kommt einfach mit weniger Kalorien aus. Das bedeutet, dass das Kaloriendefizit (verbrauchte- aufgenommene Kalorien) kleiner wird, da die verbrauchten Kalorien sinken.

Problem Nr. 2: Mangelversorgung

abnehmen durch fastenWenn keine Nahrung aufgenommen wird, entsteht sehr schnell eine Mangelversorgung des Körpers mit Vitaminen, Mineralstoffe, Spurenelementen, essentiellen Fettsäuren und besonders Proteinen. Eine längere Fastenperiode wird eigentlich immer von einem gewissen Muskelschwund begleitet. Muskeln sind sehr aufwändig mit Energie zu versorgen und brauchen auch noch eine ganze Menge davon.

Wenn zu wenig Energie und Proteine (denn die Muskeln bestehen aus Proteinen) vorhanden sind, müssen die Muskeln dran glauben. Der Körper beginnt die teuren Energiefresser abzubauen. Dies ist natürlich absolut nicht wünschenswert in einer Diät.

Problem Nr. 3: Der JoJo-Effekt

Nach einer Phase des Hungerns wird der Körper bestrebt sein, die verlorenen Fettreserven wieder aufzubauen, falls wieder so energieleere Tag in der Zukunft auf ihn zukommen sollten. Das bedeutet, dass, wenn man am Ende des Fastens wieder in eine normale Ernährung übergeht, der Körper anfängt Fettreserven aufzubauen. Da der Körper noch auf Sparflamme läuft, wird jede überflüssige Kalorie direkt begierig gespeichert um der nächsten Hungerperiode vorzubeugen.

Wie man doch durch Fasten abnehmen kann

Wir denken, dass es zwei Möglichkeiten gibt das Fasten sinnvoll und effektiv in eine Diät einzubauen und durch Fasten abzunehmen.

Intermittierendes Fasten Dieses Fasten ist zeitlich begrenzt. Alle Mahlzeiten und Kalorien werden in einem Zeitraum von etwa 8 Stunden aufgenommen. Der Rest des Tages wird gefastet. So lässt man zum Beispiel das Frühstück aus und isst dann im Zeitraum von 12 bis 20 Uhr seine drei Mahlzeiten und fastet dann wieder bis nächsten Tag um 12 Uhr. In der Fastenzeit läuft die Fettverbrennung auf Hochtouren. Besonders im Schlaf kann dadurch, dass die letzte Mahlzeit schon lange zurück liegt (was in einenhohen Level an Glucagon resultiert) ordentlich Fett extra verbrannt werden
Fastentag am Beginn der Diät Es empfiehlt sich eine Diät mit einem Fastentag zu beginnen. Ein Tag Fasten veranlasst den Körper noch nicht dazu auf Sparbetrieb umzuschalten, man spart aber Kalorien und entgiftet den Körper. Der letzte Punkt ist dabei der wichtigste. Der Darm wird geleert und gesäubert. Es muss während dieses Fastentages sehr viel getrunken werden. Wasser, Tee ohne Zucker oder Brühe sind empfehlenswert.

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